Detaillierte Anleitungen zur Benutzung finden Sie in der Bedienungsanleitung.
Netzwerkhandbuch
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INHALT
Kapitel 1 TCP/IP-Druck für Unix-Systeme konfigurieren
TCP/IP TCP/IP UNIX-Hostkonfiguration Linux-Konfiguration HP/UX-Konfiguration IBM RS/6000 AIX Konfiguration Sun Solaris 2.x Konfiguration SCO UNIX Konfiguration Andere nicht standardmäßige Konfigurationen Konfiguration der IP-Adresse IP-Adresse mit dem Programm BRAdmin32 ändern IP-Adresse über DHCP konfigurieren PrintServer-IP-Adresse mit arp konfigurieren IP-Adresse mit RARP konfigurieren IP-Adresse mit BOOTP konfigurieren IP-Adresse über Remote Console ändern Vor dem Druck IP-Sicherheit Raw TCP Ports 1-1 1-2 1-4 1-5 1-5 1-6 1-6 1-7 1-9 1-9 1-11 1-12 1-13 1-14 1-15 1-16 1-17 1-17
Kapitel 2 TCP/IP-Druck für Windows NT, LAN-Server und OS/2 Warp Server konfigurieren
Windows NT (TCP/IP) Konfiguration IP-Adresse für den PrintServer konfigurieren IP-Adresse mit dem Programm BRAdmin32 ändern IP-Adresse mit dem ARP-Befehl ändern Konfiguration der Druckwarteschlange in Windows NT Konfiguration der Druckwarteschlange in Windows NT 4.0 (Druckertreiber bereits installiert Konfiguration der Druckwarteschlange in Windows NT 4.0 (Druckertreiber nicht installiert) Konfiguration der Druckwarteschlange in Windows NT V3.5x Konfiguration von LAN Server/OS/2 Warp Server Server-Konfiguration IP-Adresse für den PrintServer programmieren OS/2-Server konfigurieren 2-1 2-3 2-3 2-5 2-7 2-7 2-8 2-9 2-10 2-10 2-10 2-11
Kapitel 3 Peer-to-Peer-Druck für Windows 95/98 konfigurieren
LPR-Methode (TCP/IP) IP-Adresse mit dem Programm BRAdmin32 ändern Brother Peer to Peer Software installieren Drucker verknüpfen Zweiten Brother-LPR-Anschluß hinzufügen HP JetAdmin kompatible Methode (TCP/IP oder IPX/SPX) 3-1 3-2 3-4 3-5 3-5 3-6
Kapitel 4 Peer-to-Peer- (NetBIOS-)Druck für Windows 95/98/NT, LAN-Server und OS/2 Warp Server konfigurieren
Einführung PrintServer-Konfiguration Arbeitsgruppen-/Domänennamen mit TELNET, BRCONFIG oder Web-Browser ändern NetBIOS Port Monitor für Windows 95/98, NT4.0 Brother NetBIOS Port Monitor installieren Konfiguration von LAN Server/OS/2 Warp Server 4-1 4-2 4-3 4-4 4-4 4-9
Kapitel 5 Brother Internet Print für Windows 95/98/NT konfigurieren
BIP Internet Print installieren Allgemeine Information Der Inhalt dieses Kapitels Brother-PrintServer konfigurieren Brother Internet Print Software auf einem Windows 95/98/NT4.0 PC installieren Zweiten Brother-Internetanschluß hinzufügen 5-1 5-1 5-3 5-3 5-6 5-9
Kapitel 6 Novell Netware-Druck unter Verwendung von IPX/SPX konfigurieren
Allgemeine Information Druckwarteschlange mit BRAdmin32 erzeugen Brother-PrintServer als Warteschlangenserver im Bindery-Emulation-Modus mit BRAdmin 32 konfigurieren Brother-PrintServer mit BRAdmin32 als Warteschlangenserver im NDS-Modus konfigurieren Brother-PrintServer mit Novell NWADMIN und BRAdmin32 als Warteschlangenserver im NDS-Modus konfigurieren Brother-PrintServer mit Novell NWADMIN und BRAdmin32 als dezentralen Drucker im NDS-Modus konfigurieren: Brother-PrintServer mit PCONSOLE und BRCONFIG als Warteschlange im BinderyEmulation-Modus konfigurieren Brother-PrintServer mit PCONSOLE und BRCONFIG als Warteschlangenserver im NDS-Modus konfigurieren Brother-PrintServer mit PCONSOLE und BRCONFIG als dezentralen Drucker konfigurieren Druckwarteschlange testen Arbeitsplatzrechner konfigurieren (DOS-basierte NetWare-Treiber) Arbeitsplatzrechner konfigurieren (Windows 3.1x) 6-1 6-2 6-2 6-4 6-5 6-7 6-9 6-11 6-13 6-15 6-16 6-17
Kapitel 7 Druck über den Macintosh mit Appletalk konfigurieren
AppleTalk Macintosh-Konfiguration Der Betrieb PrintServer wählen Konfiguration ändern 7-1 7-1 7-3 7-3 7-4
KAPITEL 8 DLC/LLC-Druckkonfiguration für Windows NT
DLC in Windows NT konfigurieren Drucker in Windows NT 4.0 einrichten Drucker in Windows NT 3.5x einrichten DLC auf anderen Systemen konfigurieren 8-2 8-3 8-5 8-7
Kapitel 9 Der Gebrauch der Web-basierten Managementfunktion
Überblick Mit einem Browser die Verbindung zum Drucker herstellen Die Web-Funktionsseite 9-1 9-1 9-2
Kapitel 10 Problemlösung
Überblick Installationsprobleme Gelegentliche Problem Problemlösung für TCP/IP UNIX-Problemlösung Problemlösung für Windows NT/LAN-Server (TCP/IP) Problemlösung für Windows 95/98 Peer-to-Peer-Netzwerke (LPR) Problemlösung für Windows 95/98 (oder höher) Peer-to-Peer-Netzwerke (HP JetAdmin kompatible Methode) Problemlösung für Windows 95/98/NT 4.0 Peer-to-Peer-Netzwerke (NetBIOS) Problemlösung für den Internet-Druck (TCP/IP) Problemlösung für Novell Netware Problemlösung für AppleTal Problemlösung für Web-Browser (TCP/IP) 10-1 10-1 10-3 10-4 10-5 10-6 10-6
10-7 10-7 10-8 10-8 10-9 10-10
ANHANG
Überblick der Befehle Allgemeine Befehle NetWare-Befehle AppleTalk-Befehle NetBIOS-Befehle DLC-Befehle Befehle für den Internet-Druck Mit Diensten arbeiten (lpd-Plus) PrintServer-Firmware aktualisieren Allgemeines Aktualisierung mit BRAdmin32 unter Windows 95/98/NT4.0 Aktualisierung ohne BRAdmin32 Aktualisierung über UNIX-Hostcomputer mit TFTP Aktualisierung über UNIX-Hostcomputer mit BOOTP Aktualisierung über NetWare-Server A-1 A-1 A-6 A-7 A-7 A-7 A-8 A-9 A-12 A-12 A-12 A-15 A-15 A-16 A-17
STICHWORTVERZEICHNIS
Kapitel 1 TCP/IP-Druck für Unix-Systeme konfigurieren
Brother-PrintServer werden mit der Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP) Protokollsuite geliefert. Da fast alle UNIX-Hostcomputer TCP/IP unterstützen, ermöglicht dies die gemeinsame Nutzung eines Druckers auf einem UNIX Ethernet-Netzwerk. Wie bei allen Protokollen kann auch die TCP/IP-Kommunikation gleichzeitig weiterlaufen, während andere Protokolle aktiv sind. Das bedeutet, daß UNIX, NetWare, Apple und andere Computer denselben Brother-PrintServer gemeinsam über ein Ethernet-Netzwerk nutzen können.
Hinweis: Das Linux-Betriebssystem verwendet die gleichen Setup-Verfahren wie normale Berkeley UNIX-Systeme. Einzelheiten zu einer typischen, auf der Benutzeroberfläche (GUI) basierten Linux-Installation finden Sie in diesem Kapitel.
TCP/IP
Brother-PrintServer erscheinen auf dem Netzwerk als UNIX-Hostcomputer mit einer einzigartigen IP-Adresse unter Einsatz des lpd Zeilendrucker-Daemon-Protokolls. Daraus ergibt sich, daß jeder Hostcomputer, der den Berkeley Remote-LPR-Befehl unterstützt, Druckaufträge zum Brother-PrintServer spulen kann, ohne besondere Software auf dem Hostcomputer zu benötigen. Für Sonderanwendungen sind auch Raw-TCP-Ports verfügbar. Brother-PrintServer sind für die Zusammenarbeit mit einem TCP/IP-Netzwerk vorkonfiguriert, und erfordern nur minimale Einrichtung. Die einzige unbedingt nötige Konfiguration des PrintServers ist die Zuweisung einer IP-Adresse, die entweder mit DHCP, BOOTP usw. automatisch oder mit dem arp-Befehl, BRAdmin32 usw. manuell zugewiesen werden kann.. Hinweis: Zur Einstellung der IP-Adresse des PrintServers lesen Sie bitten den entsprechenden Abschnitt in der zweiten Hälfte dieses Kapitels.
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TCP/IP UNIX-Hostkonfiguration
Der Konfigurationsvorgang für die meisten UNIX-Systeme wird nachstehend beschrieben. Leider kann dieser Vorgang auch abweichen, also sollten Sie Ihrer Systemdokumentation (oder den Hilfeseiten) weitere Informationen entnehmen. 1. Konfigurieren Sie die Datei /etc/hosts auf jedem UNIX-Host, der mit dem PrintServer kommunizieren soll, oder geben Sie die entsprechende Information auf einem Namenserver auf dem Netzwerk an. Fügen Sie mit dem Editor Ihrer Wahl der Datei /etc/hosts einen Eintrag mit der IP-Adresse und dem Knotennamen des PrintServers hinzu. Zum Beispiel: 192.189.207.3 BRN_310107
Das tatsächliche Format des Eintrags hängt von Ihrem System ab, schlagen Sie also in der Systemdokumentation nach, und prüfen Sie das Format der anderen Einträge in der Datei etc/hosts. Hinweis: Der Knotennamen in dieser Datei muß nicht unbedingt mit dem tatsächlich für den Brother-PrintServer konfigurierten übereinstimmen (also dem Namen, der auf der Konfigurationsseite des Druckers erscheint), es empfiehlt sich jedoch, denselben Namen zu verwenden. Manche Betriebssysteme wie HP/UX lassen jedoch das Zeichen "_" im Standardnamen nicht zu; bei diesen Systemen müssen Sie einen anderen Namen verwenden. In jedem Fall muß der Knotenname in der Datei /etc/hosts mit dem Knotennamen in der Datei /etc/printcap übereinstimmen.
Hinweis: Bei manchen Systemen wie HP/UX und AIX kann man die IP-Adresse beim Einrichten der Druckwarteschlangen als Hostname eingeben. In diesem Fall brauchen Sie die Hostdatei nicht zu konfigurieren. 2. Wählen Sie den zu nutzenden PrintServer-Service. Auf Brother-PrintServern sind mehrere Arten von Services möglich: Binärdienste übermitteln die Daten unverändert, und müssen daher für gerasterte PCL- oder PostScript-Grafikdrucke verwendet werden. Textservices fügen am Ende jeder Zeile eine Zeilenschaltung für die richtige Formatierung von UNIXTextdateien ein (die mit einem Zeilenvorschub enden, und keinen Wagenrücklauf aufweisen). Mit dem Textservice können auch nicht gerasterte Grafiken wie ASCII PostScript-Grafiken oder viele Arten von PCL-Grafiken gedruckt werden. Wählen Sie einen der verfügbaren Dienste (der Servicename wird in Schritt 3 verwendet): BINARY_P1 TEXT_P1_TX Binärdaten Textdaten (mit Wagenrücklauf)
Sie können auf dem UNIX-Hostcomputer mehrere Druckwarteschlangen (jeweils mit einem anderen Namen) für denselben PrintServer einrichten, zum Beispiel eine Warteschlange für den binären Grafikdruck und eine für den Textdruck. Weitere Informationen zur Nutzung der Dienste finden Sie in Anhang B.
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3. Hinweis: Dieser Schritt gilt für die meisten UNIX-Systeme, einschließlich Sun OS (aber nicht Solaris 2.xx), Silicon Graphics (lpr/lpd Option erforderlich), DEC ULTRIX, DEC OSF/1 und Digital UNIX. Auch SCO UNIX Benutzer sollten diese Schritte ausführen, aber gleichzeitig die Hinweise zur SCO UNIX Konfiguration berücksichtigen. Benutzer von RS/6000 AIX, HP/UX, Sun Solaris 2.xx und anderen Systemen, die die printcap-Datei nicht einsetzen, sollten mit dem entsprechenden Abschnitt in diesem Kapitel fortfahren. Konfigurieren Sie die Datei /etc/printcap auf jedem Hostcomputer für die lokale Druckwarteschlange, den PrintServer-Namen (auch Remote-Maschine oder rm genannt), den PrintServer-Servicenamen (auch Remote-Drucker, Remote-Warteschlange oder rp genannt), und das Spool-Verzeichnis.
Ein Beispiel einer typischen printcap-Datei: laser1|Printer on Floor 1:\ :lp=:\ :rm=BRN_310107:\ :rp=TEXT_P1_TX:\ :sd=/usr/spool/lpd/laser1: Hinweis: Diese Angaben müssen unbedingt am Ende der printcap-Datei angehängt werden. Außerdem muß das letzte Zeichen der printcap-Datei ein Doppelpunkt (":") sein.
So entsteht eine Warteschlange namens laser1 auf dem Hostcomputer, die mit einem Brother-PrintServer mit dem Knotennamen (rm) BRN_310107 und dem Servicenamen (rp) TEXT_P1_TX zum Druck von Textdateien auf einem Brother-Drucker über das Spool-Verzeichnis /usr/spool/lpd/laser1 kommuniziert. Für den Druck von binären Grafikdateien verwenden Sie den Service BINARY_P1 anstelle von TEXT_P1_TX.
Hinweis: Die Optionen rm und rp sind nicht auf allen UNIX-Systemen verfügbar, Sie müssen also ggf. die entsprechenden Optionen Ihrem Dokumentation (oder Handbuch) entnehmen. Benutzer von Berkeley-kompatiblen UNIX-Systemen können den Druckerstatus mit dem Befehl lpc abfragen: %lpc status laser1: queuing is enabled printing is enabled no entries no daemon present Benutzer von AT&T-kompatiblen UNIX-Systemen können die entsprechende Statusinformation gewöhnlich mit den Befehlen lpstat oder rlpstat erhalten. Weil dieses Verfahren von System zu System unterschiedlich ist, sollten Sie Ihre Systemdokumentation zu Rate ziehen.
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3-a. Hinweis: Überspringen Sie diesen Abschnitt, wenn Sie Schritt 3 durchgeführt haben, außer Sie haben ein SCO UNIX System.
Bei HP/UX-Systemen, IBM RS/6000 AIX-Computern oder Sun Solaris 2.xx gibt es keine printcap-Datei. Das trifft auch auf manche AT&T-basierte UNIX-Systeme und viele VMSbasierte TCP/IP-Softwarepakete (wie UCX, TGV Multinet usw.) zu. Bei diesen Systemen werden Servicename (Remote-Drucker), PrintServer-Name (Remote-Machine) oder IPAdresse, und der Name der lokalen Warteschlange (Spool-Verzeichnis) gewöhnlich über ein Drucker-Setup-Programm definiert.
Linux-Konfiguration
Wenn Sie Ihre Linux-Distribution nicht über Eingaben in die Befehlszeile konfigurieren wollen, können Sie den Linux Drucker-Systemmanager in der Benutzeroberfläche verwenden. Dazu gehen Sie folgendermaßen vor: Klicken Sie im Linux Drucker-Systemmanager auf "Hinzufügen". Sie werden nun nach dem Druckertyp gefragt. Wählen Sie die Option "Remote Unix (lpd) Queue" und klicken Sie auf OK. Nun müssen Sie den Namen des Remote Hosts, der Remote-Warteschlange und den zu verwendenden Eingabefilte ...